Visualisierung

Im Rahmen des Konzepts Natur+Wissenschaft wird ein inspirierender Dialog zwischen den natürlichen Elementen und der wissenschaftlichen Forschung etabliert. Dabei steht der Strahlenschutz im Fokus, wobei die Idee darin besteht, Natur und Wissenschaft näher zusammen zu bringen wie sich auch Physik, Biologie und Chemie in den Naturwissenschaften überschneiden.

Die räumliche Umsetzung orientiert sich an klar definierten Achsen. Auf der Ost-West-Achse findet die Natur ihren Raum, während sich entlang der Nord-Süd-Achse die wissenschaftlichen Aktivitäten entfalten. An der Schnittstelle beider Bereiche entsteht eine Verbindung, die sich bereits in der Form und Fassadengestaltung des Gebäudes manifestiert.

Die Gebäudeform betont diese Zusammenführung durch das sichtbare Symbol Plus. Ein Teil des bestehenden Lagers wird abgebrochen, um die Ost-West-Achse zu formen. Der zentrale Schleusengang bleibt erhalten und wird mit einer gläserner Fassade versehen, die Transparenz und Offenheit vermittelt. Selbst wenn der Innenhof begrenzt wirkt, ermöglicht das Glas einen ungehinderten Blick in die Ferne.

Zur Betonung der Nord-Süd-Achse wird der Schleusengang als volumetrische Achse integriert. Das darauf aufgestockte Volumen ist breiter als der Gang, wird von der Nordseite eingerückt und schließt bündig mit der Südseite ab. Durch diese Anordnung entsteht der Eindruck, dass der Neubau wie eine Brücke wirkt, die den Bestand harmonisch miteinander verbindet. 

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