

„Weather as Material“ untersucht Licht, Temperatur, Luft, Energie, Wasser und Schwerkraft als materielle Bedingungen von Architektur. Im Zentrum steht die Frage, wie atmosphärische und physikalische Phänomene Raum hervorbringen, Wahrnehmung prägen und zu Gegenständen des Entwerfens werden. An Beispielen aus Kunst und Architektur sowie anhand kurzer theoretischer Texte verbindet das Wahlmodul sinnliche Erfahrung mit bauphysikalischen und gebäudetechnischen Perspektiven. Statt Wetter lediglich als äußere Einflussgröße zu behandeln, wird es als aktiver Bestandteil architektonischer Prozesse betrachtet.

