Belgien

Arbeiten in der offenen Landschaft hieß genau das: sich einlassen auf den offenen Raum und auf eine offene Struktur; in diesem unbestimmten Zustand auf die Suche gehen, beobachten und die Gedanken an eigene Entdeckungen anlegen. Die Studierenden arbeiteten fern des Alltags, ohne gestellte Aufgaben und vor allem ohne Netzempfang fünf Tage lang im Modus des experimentellen und ergebnisoffenen Aushandelns unterschiedlichster Beobachtungen und Fragestellungen, die sich aus der Situation vor Ort ergaben; sei es die landschaftliche Umgebung oder das weitläufige und sehr „belgische“ Haus, in dem wir untergebracht waren. Die Studierenden bauten, zeichneten, modellierten und filmten – immer in Bezugnahme und im Gespräch mit der Eigensinnigkeit des Ortes. Gerahmt wurde der Aufenthalt von einem anfänglichen Ausflug ins Hohe Venn, einem Hochmoor an der deutsch-belgischen Grenze, sowie einem abschließenden Besuch der Abtei St. Benediktusberg in Vaals und des Ludwig Forums in Aachen. 

Fachgebiet

Team

Weitere Projekte aus dem Fachgebiet